gewaltpr_logo

Gewaltpräventionskurse für Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Damit unsere Kinder heute und in Zukunft gefahrlos und frei aufwachsen können, muss die Vermeidung von Gewalt zu
einem zentralen Thema der Erziehung werden. Doch wie vermeidet man Gewalt?
Auf Wunsch vieler Kinder, Eltern und Lehrer haben EWTO-Schulen in Zusammenarbeit mit Psychologen, Polizeibeamten, Lehrern, Erziehern und erfahrenen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsexperten spezielle Kurse zur Gewaltprävention entwickelt.

Warum brauchen (fast) alle Kinder und Jugendliche Gewaltpräventionskurse?

Nach der Geburt werden Kinder von ihren Eltern und dem gesamten Umfeld ständig behütet und bewacht. Im Laufe der Jahre lernen die Kinder, einzelne Aufgaben zu übernehmen. Sie trinken und essen selbständig, putzen sich die Zähne und ziehen sich dem Wetter entsprechend an, um gesundheitliche Schäden abzuwenden.

Wenn Kinder in den Kindergarten kommen bzw. eingeschult werden, ergreifen ihre Eltern weitere Maßnahmen, um sie vor möglichen Gefahren zu schützen. Die Kinder bekommen Schwimm- und Verkehrsunterricht und lernen, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen.

Aber eines wird dabei viel zu oft vergessen! Was ist mit der möglichen Bedrohung durch andere Menschen? Gelingt es, die ersten Auseinandersetzungen positiv zu gestalten, steigt die Chance, dass das Kind mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein weiter durch das Leben gehen wird. Wenn es diese aber negativ erlebt, wird es vielleicht unsicher und ängstlich in die Opferrolle abgleiten.

Die positive Entwicklung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls entscheidet darüber, ob ein Mensch sich frei entfalten kann. So wird er seine Ziele erreichen und ein glückliches und erfolgreiches Leben führen.

Fehlendes Selbstbewusstsein und mangelhaftes Selbstwertgefühl können zu schlechten Leistungen in der Schule, Perspektivlosigkeit und Isolation führen.

Unsere Gewaltpräventionskurse sorgen dafür, dass alle Teilnehmer/innen ihr Selbstbewusstsein deutlich steigern. Die Kinder und Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, Konfliktsituationen erfolgreich zu bewältigen und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Somit werden sie weder Opfer noch Täter von Gewalttaten.

Die Ziele der Gewaltpräventionskurse

Grenzen ziehen, bewachen, verteidigen
Der Gewaltpräventionsunterricht an den Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen vermittelt allen Teilnehmer/innen die Fähigkeit, aktiv ihre eigene Sicherheit zu verbessern

Weder Opfer noch Täter werden
Durch das Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining erlangen die
Schüler mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein. ihre Ausstrahlung verbessert
sich deutlich, und sie verlassen damit dauerhaft die Opferrolle.

Anderen helfen
Nachdem die Kinder und Jugendlichen gelernt haben, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen, können sie auch anderen helfen. Sie sind in der Lage, Zivilcourage zu zeigen, ohne sich selbst unnötig zu gefährden.

Selbstbewusst auftreten
Das sichere Auftreten sorgt oft dafür, dass die Schüler nicht mehr bedroht oder angegriffen werden. Und sie können das neu gewonnene Selbstbewusstsein auf viele andere Lebensbereiche übertragen.

Herausforderungen annehmen
Es wird ihnen z.B. leichter fallen, Aufgaben an der Tafel zu lösen, Gedichte vorzutragen oder Referate zu halten. Sie können sich später im Berufsleben besser präsentieren, was die Chancen auf einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz erhöht.

Ziele erreichen
Wie erreichen wir diese Hauptlernziele? Durch einen Unterricht, der praktische Lösungsvorschläge trainiert und darüber hinaus auch noch viel Spaß macht.

Sicherheit nach Noten

Die EWTO-Gewaltprävention enthält das einzigartige Konzept der “Sicherheit nach Noten“. Die komplexe Thematik der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung wird mit Hilfe der klassischen Schulnoten vermittelt.

Realitätsnahe Übungen zeigen Wege aus der Hilflosigkeit. Die angewandten Lösungsschritte aus einer Gefahrensituation werden nach dem folgenden Notensystem bewertet:

Note 6+5: Hilflos ausgeliefert sein
Wenn ein Schüler sich nicht auf eine Klassenarbeit vorbereitet hat, muss er mit der Note 5 (mangelhaft) oder gar mit der Note 6 (ungenügend) rechnen. Genauso verhält es sich in einer bedrohlichen Situation. Wer sich darauf nicht vorbereitet hat, ist dem vermeintlichen Angreifer mehr oder weniger hilflos ausgeliefert.

Note 4: Den Angriff beenden
Bei der Note 4 (ausreichend) geht es darum, einen bereits laufenden Angriff zu beenden. Die Schüler lernen sich aus bedrohlichen Griffen (Schwitzkasten, Würgen, Umklammern usw.) zu befreien.

Note 3: Im Ansatz verhindern
Besser ist es, wenn das Greifen, Würgen, Klammer, Schlagen usw. gar nicht erst zustande kommt. Für die Note 3 (befriedigend) gilt es,
solche Handgreiflichkeiten bereits im Ansatz zu verhindern.

Note 2: Selbstbehauptung statt Selbstverteidigung
Noch besser ist es, wenn ein potentieller Angreifer es gar nicht mehr versucht, einen Angriff zu starten. Die Note 2 (gut) steht für den
Wechsel von Selbstverteidigung zur Selbstbehauptung. Es entsteht kein Körperkontakt mehr und weder Verteidiger und Angreifer werden. verletzt.

Note 1: Verlassen der Opferrolle durch sichere Ausstrahlung
Das Optimalziel ist die Note 1 (sehr gut). Durch das Trainieren der einzelnen Lösungswege hat sich das Selbstbewusstsein so weit
gesteigert, dass die Schüler kaum noch belästigt oder angegriffen werden. Dadurch besteht sogar die Möglichkeit, Schwächeren beiszustehen.

Inhalte der Gewaltpräventionskurse

Die meisten Kinder erleben im Kindergarten erstmals eine Gruppendynamik. Sie müssen lernen, sich und andere wahrzunehmen, Rücksicht zu nehmen, sich anzupassen und durchzusetzen.

In der Grundschule und insbesondere in der kombinierten Grund- und Hauptschule treffen die Kinder neben gleichaltrigen auch auf viele ältere Mitschüler. Daher gehört auch Konfliktbewältigung mit älteren Kindern und Jugendlichen sowie das Ansprechen durch Erwachsene zum Programm.

Im Laufe der weiteren Schulausbildung müssen sich neue Klassengemein- schaften finden. Die Rangordnung innerhalb der Klasse wird neu gebildet.

Die Jugendlichen in der Mittelstufe sind mit pädagogischen Mitteln schwerer zu erreichen und aufgrund veränderter Freizeitaktivitäten besonders gefährdet.

In der Oberstufe und in der Berufsschule müssen sich die jungen Erwachsenen in vielen Bereichen (Schule, Beruf, Partnerschaft, Freundeskreis, Gesellschaft) zahlreichen Konflikten stellen und diese angemessen lösen.

Kids-WingTsun: Die Fortführung zu den Gewaltpräventionskursen

Neben den Gewaltpräventionskursen bietet die EWTO auch “Kids-WingTsun“ an. Dieser Unterricht wurde speziell für Kinder im Alter von 5-12
Jahren entwickelt.

Kids-WingTsun bietet zu den Inhalten der Gewaltpräventionskurse zusätzlich Koordinations-, Balance- und Konzentrationsübungen, Wettkampfspiele sowie Tests der Motorik und Händigkeit.

Weiterhin steht die Vermittlung allgemeiner positiver Werte im Mittelpunkt.
Der Kids-WingTsun-Unterricht findet in verschiedenen Altersgruppen statt.


©2011 WingTsun Schule Wiesbaden, Offizielle Mitgliedsschule der EWTO

[Home] [WingTsun] [BlitzDefence] [Escrima] [Gewaltprävention] [Kids-WingTsun] [Die Schule] [Das Ausbilderteam]

[Fotogalerie] [Unterrichtszeiten] [Kontakt] [News] [Links] [Impressum]