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Was ist Escrima?

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Escrima - Selbstverteidigung

Die Selbstverteidigung mit Hieb- und Stichwaffen ist so alt wie die menschliche Zivilisation. Schon lange bevor die ersten Metalle verarbeitet werden konnten, verwendete der Mensch Stöcke, Knüppel oder große Knochen als Schlagwaffen. Diese Fähigkeit steigerte seine Kampfkraft mit einem Mal um ein Vielfaches. Der existentielle Vorteil trieb über Jahrtausende die Entwicklung und Verfeinerung der Schlag- und Schneidwaffen und deren effektive Handhabung voran. Erst mit der Erfindung der Schusswaffen wurde dieser Fortschritt mehr oder weniger zum Stillstand gebracht.

In den gegenwärtigen europäischen Gesellschaften hat die Selbstverteidigung mittels Schlagwaffen einen neuen Stellenwert erhalten, da durch Waffengebrauch Nachteile an Körperkraft und -masse zwar sehr einfach ausgeglichen werden können, derselbe aber strengen Gesetzen unterliegt.

Unter dem prägenden Einfluss von Großmeister Bill Newman entwickelten Generationen von fähigen Escrimadores aus einem philippinischen Kampfstil eine moderne Waffenkampfkunst, die den Erfordernissen einer wirksamen Selbstverteidigungsmethode in einer westlichen Gesellschaft voll gerecht wird.

Großmeister Bill Newman - Der Vater des Escrima in Europa

Der gegenwärtige Bekanntheitsgrad des Escrima in Europa ist maßgeblich auf das Engagement, den Enthusiasmus und nicht zuletzt das herausragende Wissen und Können von Großmeister Bill Newman zurückzuführen.
Er bestimmte und prägte die Entwicklung des Escrima wie kaum ein anderer.

Über das philippinischen Escrima fand Bill Newman auch Zugang zur großen Tradition der europäischen Waffenkünste.

In Jahrzehnte langer Forschung entdeckte er zahlreiche abendländische Waffen und Kampfkonzepte wieder, die nur noch wenigen spezialisierten Fachleuten bekannt waren.
Er untersuchte die Anwendbarkeit der Prinzipien des Escrima auf diese „gattungsfremden“ Waffen und entwickelte eine neue Sparte „mittelalterliche und antike Waffen“ für die Escrimadores der EWTO.

Unermüdlich ist Großmeister Bill Newman seit über dreißig Jahren rund um die Welt unterwegs, um einer ständig wachsenden Zahl von begeisterten Escrimadores die traditionellen Waffenkünste Südostasiens und Europas näher zu bringen.

Als einen der renommiertesten Escrima-Lehrer berief ihn die Staatsuniversität Plovdiv zum Gastprofessor für Waffenkampf.

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Escrima - Mittelalterliche Waffen

Die übliche Trainingswaffe der Escrimadores ist der Rattanstock. Bei allen Übungen sollte dem Ausführenden bewusst sein, dass der Stock dabei symbolisch für die verschiedensten Hieb- und Stichwaffen geführt wird. Im traditionellen Escrima sind das vorallem Machete, Bolo, Dolch und ähnliche Klingenwaffen.

Gerade durch das philippinische Escrima inspiriert, das wesentlich durch die spanischen Waffenkünste beeinflusst war, forschte Großmeister Bill Newman nach den abendländischen Waffenkampftraditionen und stieß auf ein großes, doch fast vergessenes Erbe, das seinen Ausdruck beinahe ausschließlich im Sportfechten findet.

Das Escrima-Prinzip der Übertragbarkeit der Stocktechniken auf andere Waffen verband Großmeister Bill Newman mit traditionellen europäischen Waffenformen, die manchem Escrimador heute „exotischer“ erscheinen als die des fernen Asiens.

Glaive, Gladius, Buckler oder Zweihandschwert - in speziellen Klassen können die Escrimadores der EWTO heute mit massiven antiken Waffen trainieren und so nicht nur einen Eindruck von vergangenen Zeiten erfahren, sondern auch ihr technisches Repertoire durch die Vielzahl der verwendeten Übungsgeräte vergrößern.

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©2011 WingTsun Schule Wiesbaden, Offizielle Mitgliedsschule der EWTO

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